Licht im Dunkeln: Aufnahmestopp und Diffamierung

Als gemeinnützige Hilfsorganisation haben sich die Tafeln auf die Fahne geschrieben, dass sie bedürftige Menschen – gratis oder gegen ein kleines Entgelt – mit Lebensmitteln versorgen, welche gespendet wurden und ohnehin aus dem wirtschaftlichen Kreislauf ausgeschieden und in der Tonne verendet wären.

Ein von Grund auf schöner Gedanke, mit dem man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt. Zum einen müssen gute Lebensmittel, die aufgrund von Makeln nicht weiterverkauft werden dürfen, nicht in den Müll. Zum anderen müssen bedürftige Menschen, denen es an finanziellen Mitteln fehlt, nicht hungern.

Die Tafel in Essen geriet nach jüngsten Ereignissen in die Schlagzeilen der gleichgeschalteten Systemmedien. Dort hatte man aufgrund der Ereignisse keine Lebensmittel mehr an Menschen ohne deutschen Pass verteilt. Es sei wiederholt zu Übergriffen und körperlichen Auseinandersetzungen zwischen bedürftigen Deutschen und Flüchtlingen gekommen. Daraufhin haben es junge Mütter und Rentner vermieden, der Tafel einen Besuch abzustatten – sie blieben einfach fern.

Die Essener Tafel reagierte daraufhin mit einem Aufnahmestopp für Menschen ohne deutschen Pass, zumindest so lange, bis sich das Gleichgewicht zwischen Bedürftigen und Flüchtigen wieder hergestellt habe.

Traurigerweise leben wir in einer Zeit, in der Menschen, die ihr ganzes Berufsleben in das Sozialsystem eingezahlt haben, und junge Mütter, die einfach nicht über die Runden kommen, auf eine solche Hilfsorganisation angewiesen sind. Sie müssen vor Ämtern sämtliche Unterlagen darlegen, damit sie entweder die Rente oder Sozialhilfe bekommen, mit der sie vorne und hinten nicht zurecht kommen. Während für vermeintliche Schutzsuchende aus Kriegsgebieten alle Hebel in Bewegung gesetzt werden und diese jeglichen Anspruch auf Unterstützung und Finanzierung geltend machen dürfen. Wie erst kürzlich der Fall von einem Flüchtling mit zwei Ehefrauen aus Pinneberg aufgezeigt hat.

Dort hat die Kommune ein Einfamilienhaus finanziert und die Familie erhält monatlichen Zahlungen – wovon andere nur träumen können. Jene, die drei verschiedene Jobs ausüben und Leergut sammeln, um irgendwie über die Runden zu kommen und die Kinder zu ernähren. Von Luxus und Konsumgütern können diese nur träumen.

Diese Zustände werden von den Menschen ausgeblendet, die auf die Reaktion der Tafel einen lauten Aufschrei kund taten. Der Widerstand reichte über Aufschreie von sämtlichen Politikern – vorwiegend von der volksnahen SPD – bis hin zu linksradikalen Aktivisten, die es für eine gute Idee hielten, fremdes Eigentum zu beschädigen. Sie haben die Fahrzeugen der Essener Tafel mit einer Aufschrift versehen und diese als Nazis diffamiert. Sie schlugen mit der Rassismus-und Nazikeule auf Menschen ein, die es leid gewesen sind und es für richtig hielten, endlich das Problem beim Namen zu nennen und zu handeln. Natürlich verabscheuen Politiker und Medien jeder Couleur das Vorgehen der Tafel – wie in der WAZ vom 27.02.2018 zu lesen war.

Wir empfinden dieses Verhalten als reine Hetze, Hohn, Spott, absolute Schulzerei und Verunglimpfung der Wahrheit! Hilfe steht nur denen zu, die wirklich Schutz suchen und gewollt sind, sich zu integrieren. Eine gewaltbereite Paralellgesellschaft und die Verdrängung deutscher Bürger ist eben so Rassismus und nicht weiter tragbar.

Die Gesellen, die über die Reaktion der Essener Tafel empört sind, dürfen sich gerne einbringen und ihre ehrenamtliche Arbeitskraft zugunsten bedürftiger Menschen bereitstellen!

Florian aus Wuppertal